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Wespen bekämpfen: Nur zwei von elf Arten legal

Pressemeldung von: Kammerjäger Berlin - 06.07.2026 12:05 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Mit der Hochsaison steigt die Zahl der Wespennester. Experten warnen: Eigenmächtiges Entfernen geschützter Arten kann bis zu 50.000 Euro kosten

Berlin, 6. Juli 2026. Mit den ersten Hitzewochen des Sommers beginnt in Berlin die Hochsaison der Wespen. Was im Mai noch ein walnussgroßes Nest im Rollladenkasten war, wächst jetzt binnen weniger Wochen zu einem Volk mit mehreren tausend Tieren heran. Bei Berliner Schädlingsbekämpfern häufen sich die Anrufe – und mit ihnen ein folgenschwerer Irrtum: Viele Betroffene greifen zu Spraydose, Wasserschlauch oder Bauschaum, ohne zu wissen, dass sie damit eine Ordnungswidrigkeit begehen können.

Denn rechtlich ist die Lage eindeutiger, als die meisten Hausbesitzer und Mieter vermuten. Von den elf in Deutschland heimischen Faltenwespenarten dürfen nur zwei ohne Genehmigung bekämpft werden: die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe – jene beiden Arten, die im Spätsommer tatsächlich am Kaffeetisch lästig werden. Alle übrigen Arten, darunter die Hornisse, die Sächsische Wespe, die Mittlere Wespe und die Waldwespe, stehen unter dem besonderen Schutz des Bundesnaturschutzgesetzes (§ 44 BNatSchG). Wer ein Nest einer geschützten Art eigenmächtig zerstört, riskiert Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.

„Das Problem ist: Für Laien sehen die Arten zum Verwechseln ähnlich aus", erklärt Anton Sawinsky von Kammerjäger Absolut Berlin. „Die Deutsche Wespe erkennt man an drei schwarzen Punkten auf dem gelben Kopfschild, die Gemeine Wespe an einem breiten schwarzen Strich. Die friedliche und geschützte Sächsische Wespe hängt ihr Nest dagegen frei unter Dachvorsprünge – genau dort, wo Hausbesitzer am schnellsten zur Selbsthilfe greifen. Deshalb beginnt bei uns jeder Einsatz mit der Artbestimmung, nicht mit der Giftspritze."

Auch ein zweiter verbreiteter Irrtum hält sich hartnäckig: dass der strenge Winter 2025/26 die Wespenpopulation in der Region dezimiert habe. Tatsächlich überwintern ausschließlich die begatteten Jungköniginnen – gut geschützt in Baumrinde, Mauerwerk oder Dachböden. Kälte macht ihnen wenig aus; entscheidend für die Volksstärke sind vielmehr Witterung und Nahrungsangebot im Frühjahr. Die Bilanz der ersten Sommerwochen zeigt: Berlin steht eine normale bis intensive Saison bevor, mit dem üblichen Höhepunkt im August und September.

Gerade die Berliner Bausubstanz begünstigt den Nestbau. Altbauten mit Hohlräumen, Rollladenkästen, unverschlossene Lüftungsöffnungen und Gartenlauben im Umland bieten ideale Nistplätze. Gefährlich wird es, wenn Nester in unmittelbarer Nähe von Kinderzimmern, Terrassen oder Hauseingängen liegen – oder wenn Allergiker im Haushalt leben. Rund drei bis vier Prozent der Bevölkerung reagieren allergisch auf Insektengift; ein einzelner Stich kann dann einen anaphylaktischen Schock auslösen. Auch Stiche im Mund- und Rachenraum, etwa durch Wespen in Getränkedosen, sind medizinische Notfälle.

Die fachgerechte Alternative zur riskanten Selbsthilfe ist unspektakulär, aber wirksam: Nicht geschützte Nester werden in der Abenddämmerung behandelt, wenn alle Tiere im Nest und träge sind. Geschützte Arten – allen voran Hornissen – werden nicht getötet, sondern mit Genehmigung der Berliner Naturschutzbehörde in spezielle Kästen umgesiedelt und mindestens fünf Kilometer entfernt wieder ausgesetzt. Anschließend wird die Einflugöffnung verschlossen, denn verlassene Nester werden zwar nie wiederbesiedelt, junge Königinnen suchen im Folgejahr aber ähnliche Standorte auf.

Wer ein Nest entdeckt, sollte drei Regeln beachten: Abstand von mindestens zwei bis drei Metern halten, hektische Bewegungen und das Anpusten der Tiere vermeiden – das ausgeatmete CO₂ macht Wespen aggressiv – und Erschütterungen am Nistplatz unterlassen. Vorbeugend helfen abgedeckte Speisen und Getränke, verschlossene Biotonnen, das tägliche Aufsammeln von Fallobst sowie Feinmaschgitter an Rollladenkästen.

Ausführliche Informationen zur artenschutzkonformen Wespenbekämpfung in Berlin (https://kammerjaeger-absolut.de/wespenbekaempfung/), zu den geschützten Arten sowie zu Kosten und Ablauf einer professionellen Nestentfernung ab 110 Euro Festpreis stellt Kammerjäger Absolut Berlin unter https://kammerjaeger-absolut.de/wespenbekaempfung/ bereit.

Über Kammerjäger Absolut Berlin

Kammerjäger Absolut Berlin ist ein IHK-zertifizierter Schädlingsbekämpfungsbetrieb (https://kammerjaeger-absolut.de/) (Sachkundenachweis nach § 18 IfSG) mit Sitz in Berlin-Reinickendorf. Seit 2015 hat das Unternehmen über 4.000 Einsätze in allen zwölf Berliner Bezirken und im Brandenburger Umland durchgeführt. Der Schwerpunkt liegt auf artenschutzkonformer Wespen- und Hornissenbekämpfung, Nagetier- und Insektenbekämpfung für Privat- und Geschäftskunden. Erreichbarkeit: Montag bis Sonntag, 7–22 Uhr.

Firmenkontakt:
Kammerjäger Berlin
Zalim Erizhokov
Meller Bogen 20
13403 Berlin
E-Mail: info@kammerjaeger-absolut.de
Telefon: 03034046300
Homepage: https://kammerjaeger-absolut.de/


Firmenbeschreibung:
Kammerjäger Absolut ist Ihre Adresse für zuverlässige Schädlingsbekämpfung in Berlin und Umgebung. Seit Jahren befreien wir sowohl Firmen als auch Privathaushalte mit modernsten Methoden von Schädlingen aller Art. Ganz gleich, ob bei der Wespen- oder Rattenbekämpfung - auf die Expertise unserer hervorragend geschulten Mitarbeiter können Sie sich in jedem Fall verlassen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen gerne mit ausführlichen Beratungsangeboten zur Verfügung.

Pressekontakt:
Kammerjäger Berlin
Anton Sowinsky
Meller Bogen 20
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Telefon: 03034046300
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