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Korrosion bedroht Tankanlagen auch von innen

Pressemeldung von: Supress - 05.12.2016 12:56 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Schäden nur bei fachkundiger Inspektion erkennbar

Korrosion bedroht Tankanlagen auch von innen
Foto: Fotolia / norazaminayob (No. 5708)
sup.- Es sind Bilder, die nicht nur technisch versierten Zeitgenossen Anlass zur Sorge bereiten: Manche Fotos von Industrieanlagen aus Entwicklungsländern belegen offensichtlich einen Zustand von Bauteilen und Sicherheitsstandards, der die Notwendigkeit internationaler Normung und zuverlässiger Kontrollsysteme untermauert. Verrostete Tanks oder Leitungen werfen kein gutes Licht auf die Qualitätsmaßstäbe der Betreiber. Dass es in diesen Anlagen leicht zu Umweltschäden durch austretende Stoffe kommen kann, ist sogar per Ferndiagnose erkennbar. Aber wer nicht gerade Geschäftsbeziehungen mit anderen Teilen der Welt unterhält, ist von den Risiken natürlich nicht unmittelbar betroffen: Bei uns wäre das gar nicht möglich, so die beruhigende Einschätzung aus der Distanz. Aber trifft das wirklich zu? Die größte Gefahr droht Tankanlagen nämlich nicht von äußerlich sichtbaren Beschädigungen, sondern von Korrosionsschäden im Inneren der Behälter. Hier kann sich beispielsweise am Boden von Heizöltanks ein aggressives Gemisch aus absinkenden Sedimenten und Kondenswasser bilden, das die Tankwandungen angreift und zur Leckage führen kann.

Die einwandfreie äußere Optik eines Tanks darf also nicht über die mögliche Gefährdung durch unbemerkte Korrosionsbildung hinwegtäuschen. Auch hierzulande kommt es zu Tankschäden, bei denen neben Anlagenstillständen und Produktionsausfällen auch eine Verunreinigung von Erdreich und Grundwasser droht. Verhindern lässt sich dieser im Verborgenen stattfindende Materialverschleiß nur durch eine regelmäßige und fachkundige Überwachung des gesamten Tanksystems, die auch die erforderlichen Reinigungs- und Inspektionsschritte im Inneren umfasst. Der Bundesverband Behälterschutz e. V. (Freiburg) weist darauf hin, dass die Zuständigkeit für diese Kontrollaufgaben bei Fachbetrieben liegt, die eine spezielle Zertifizierung nach Wasserrecht haben. Damit diese Zulassung sowie die Kenntnis und Einhaltung der anerkannten technischen Regeln gewährleistet sind, sollte der Auftrag an einen Fachbetrieb mit dem RAL-Gütezeichen Tankschutz und Tanktechnik (http://www.bbs-gt.de) vergeben werden. Diese Betriebe müssen ihre Kompetenz für den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, für Dichtheitsprüfungen, Untersuchungen der Tankinnenwände, Leckschutzauskleidungen und Sicherheitseinrichtungen kontinuierlich unter Beweis stellen. Unter www.bbs-gt.de gibt es ein Verzeichnis aller Tankschutz-Fachbetriebe, denen das Qualitätsprädikat verliehen wurde. Hier sind auch die Kontaktdaten sowie die jeweiligen Leistungsschwerpunkte der Tankschutz-Experten zu finden.

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E-Mail: redaktion@supress-redaktion.de
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