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Die Tschechische Republik und Costa Rica unterstützen die Initiative für die Autonomie der Sahara unter marokkanischer Souveränität

Pressemeldung von: Khalid Drawi - 28.03.2026 16:31 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.



Die Tschechische Republik und Costa Rica unterstützen die Initiative für die Autonomie der Sahara unter marokkanischer Souveränität
Die Tschechische Republik und die Republik Costa Rica haben am Donnerstag, dem 26., und Freitag, dem 27. März 2026, nacheinander ihre Unterstützung für die marokkanische Autonomieinitiative für die Sahara bekräftigt, die sie als die realistischste und glaubwürdigste Lösung für eine endgültige Beilegung dieses regionalen Konflikts betrachten.
Diese Standpunkte wurden in zwei separaten gemeinsamen Erklärungen zum Ausdruck gebracht, die in Rabat im Anschluss an Treffen des marokkanischen Ministers für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und im Ausland lebende Marokkaner, Nasser Bourita, mit dem tschechischen Vizepremierminister und Außenminister Petr Macinka, der zum ersten Mal das Königreich besuchte, sowie mit dem Minister für auswärtige Angelegenheiten und Kultus von Costa Rica, Arnoldo Andre Tinoco, unterzeichnet wurden.

Eine gemeinsame Position zur marokkanischen Autonomie:
In beiden Erklärungen begrüßten Prag und San Jose die Verabschiedung der Resolution 2797 (2025) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen. Beide Länder waren der Ansicht, dass der von Marokko 2007 vorgelegte Autonomievorschlag "die geeignetste, ernsthafteste, glaubwürdigste und realistischste Grundlage für eine gerechte, dauerhafte, für alle Seiten akzeptable und endgültige politische Lösung" darstelle.
Die Tschechische Republik stellte klar, dass eine "echte Autonomie unter marokkanischer Souveränität die realistischste Lösung" für den Konflikt darstelle, während Costa Rica bekräftigte, dass eine "Autonomie unter marokkanischer Souveränität die realistischste Lösung für die Beilegung" dieser Angelegenheit sein könnte.

Konkrete diplomatische und konsularische Verpflichtungen:
Beide Länder kündigten zudem ihre Absicht an, auf politischer, diplomatischer, wirtschaftlicher und konsularischer Ebene im Einklang mit dieser Position zu handeln.
Die Tschechische Republik hat daher mitgeteilt, dass ihre Botschaft in Rabat ihren konsularischen Zuständigkeitsbereich künftig auf die Sahara ausweiten werde, ebenso wie auf das übrige marokkanische Staatsgebiet. Der tschechische Botschafter wird zudem in die Region reisen, um Besuche von Unternehmern vorzubereiten und gemeinsame wirtschaftliche Initiativen zu unterstützen.
Costa Rica hat sich seinerseits verpflichtet, auf der Grundlage seiner Position auf politischer, diplomatischer, wirtschaftlicher und konsularischer Ebene zu handeln, wobei es "die Bedeutung, die das Königreich Marokko der Sahara-Frage beimisst", anerkennt und die "derzeitige positive Dynamik in dieser Angelegenheit unter der Führung Seiner Majestät König Mohammed VI." begrüßt.

Bekräftigte Unterstützung für den UN-Prozess:
In beiden Erklärungen bekräftigten Herr Bourita und seine Amtskollegen aus Tschechien und Costa Rica ihre Unterstützung für den Persönlichen Gesandten des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für die Sahara sowie für dessen Bemühungen, den politischen Prozess hin zu einer endgültigen Lösung dieses regionalen Konflikts voranzubringen.

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