Direktlink als QR Code


Unsere Pressethemen

Auto, Verkehr (4582)
Bildung, Karriere, Schulungen (7406)
Computer, Information, Telekommunikation (6144)
Elektro, Elektronik (3898)
Essen, Trinken (3400)
Familie, Kinder, Zuhause (4175)
Freizeit, Buntes, Vermischtes (10951)
Garten, Bauen, Wohnen (7272)
Handel, Dienstleistungen (7438)
Immobilien (4205)
Internet, Ecommerce (4261)
IT, NewMedia, Software (16994)
Kunst, Kultur (4659)
Logistik, Transport (2297)
Maschinenbau (2020)
Medien, Kommunikation (5020)
Medizin, Gesundheit, Wellness (13806)
Mode, Trends, Lifestyle (4985)
Politik, Recht, Gesellschaft (9214)
Sport, Events (2868)
Tourismus, Reisen (11789)
Umwelt, Energie (5255)
Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen (21620)
Vereine, Verbände (977)
Werbung, Marketing, Marktforschung (4170)
Wissenschaft, Forschung, Technik (2164)


Anzeige




Haftungsausschluss

Die auf my-PR.de veröffentlichten Pressemitteilungen sind von Unternehmen oder Agenturen eingestellt bzw. werden über sogenannte Presseverteiler an my-PR.de verteilt. Die Betreiber dieser Website übernehmen keine Verantwortung für die Korrektheit oder Vollständigkeit der darin enthaltenen Informationen.

Wissenschaftler warnen vor Tigermücken

Pressemeldung von: IFABET - 22.07.2026 13:18 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Biologische Fallen helfen wirksam

Wissenschaftler warnen vor Tigermücken
Nach dem Wechsel aus starken Regenfällen und bestem Sommerwetter steigt die Mückenpopulation rapide an. Erste Regionen, vor allem in Süddeutschland, berichten bereits von einer Plage. Dabei breitet sich eine gefährliche Art immer weiter aus: die Tigermücke. Was man gegen sie tun kann und welche Mittel sich eignen, verrät Dr. Silke Göttler, Biologin vom Institut für die angewandte Bekämpfung von Tigermücken (IFABET), Regensburg.

Die Wissenschaftler vom IFABET betonen, dass nur die Beseitigung der Brutstätten UND der Fang erwachsener Tiger-Mücken in professionellen Fallen von nachhaltiger Wirkung sind. Dr. Göttler: „Wir müssen aktiv in den Lebenszyklus der Tigermücken eingreifen, um die Populationen dauerhaft zurückzudrängen.“

Dafür haben die Forscher in jahrelanger wissenschaftlicher Arbeit spezielle Tigermücken-Fallen entwickelt.

Biologin Dr. Göttler erklärt das Prinzip: „Wir imitieren die Signale, die Mücken auf natürliche Weise zum Menschen führen, insbesondere den Körpergeruch. Die Falle gibt einen insektizidfreien hochentwickelten Lockstoff ab. In einem Luftstrudel wird die Mücke nach unten gezogen, landet in einem Fangnetz und kommt nicht mehr heraus. Binnen weniger Stunden vertrocknet sie.” Zusätzlich entwickelten die Wissenschaftler Fallen, die einen attraktiven Brutplatz nachahmen und speziell Weibchen fangen, die zur Eiablage kommen. Dadurch wird das Populationswachstum wirksam begrenzt.

Warum die Tigermücke so lästig und gefährlich ist

Tigermücken sind zum einen lästiger als andere Mückenarten, weil sie den ganzen Tag (nicht nur in den Abendstunden) aktiv sind. Sie fliegen aggressiv und direkt den Menschen an und stechen sofort zu.

Entscheidend sind jedoch tropische Krankheiten, wie Chikungunya oder Dengue, die übertragen werden können,

Gefährliche Krankheitsüberträger

Die Infektionen sind keinesfalls harmlos. Viele Betroffene entwickeln plötzlich hohes Fieber, starke Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Übelkeit oder Hautausschläge. In einigen Fällen nimmt die Krankheit einen schweren Verlauf. Dann können Blutungen, Kreislaufprobleme oder Organschäden den Körper schwächen.

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit (DTG) wurde deshalb jüngst eine neue S1-Leitlinie erarbeitet: „Diagnostik und Therapie der Arbovirosen“.

Laut einer neuen INTERFACE Modellstudie breitet sich das Chikungunya-Virus zunehmend nach Norden aus. Mitteleuropa soll dabei zu einem künftigen Hotspot werden. Milde Winter lassen die Tigermücke als Überträger in ganz Europa überwintern und sich stark vermehren. Deutschland und seine Nachbarländer gehören zu den Regionen, in denen eine Chikungunya-Übertragung zumindest im Hochsommer möglich ist. In Teilen Süddeutschlands und Ostdeutschlands beginnt die Risikosaison sogar schon im Juni.

Resistenzen gegen Insektizide

Eine weitere Studie des Tropeninstituts in Buch (Bayern) berichtet von genetischen Untersuchungen in ganz Europa die zeigen, dass viele Populationen bereits Resistenzen gegen gängige Insektizide (Pyrethroide) entwickelt haben. Behörden aus Frankreich, Südtirol, Österreich und Deutschland sind alarmiert, erarbeiten bereits Pläne zur erfolgreichen Bekämpfung der Tigermücke. Aus diesem Grund wurde das Institut „IFABET“ nun in diesem Frühjahr gegründet. Biologen und weitere Wissenschaftler widmen sich hier ausschließlich der Bekämpfung dieser Mückenart mit wirksamen Fallen – ohne Insektizide.

Damit es gar nicht erst zur Erkrankung kommt, weisen die Wissenschaftler vom IFABET auf den entscheidenden Faktor der Prävention hin.

Sichere Prävention vor gefährlichen Mückenstichen

„Die Tigermücke hat einen sehr kleinen Lebensraum, auf dem heimischen Balkon, der Terrasse, im Garten bis hin zum übernächsten Nachbarn. Jeder sollte stehendes Wasser in Kübeln, Untersetzern, Kannen vermeiden und nach jedem Regen immer wieder beseitigen. So werden die Tigermücken daran gehindert, dort in Ruhe zu brüten“, so Dr. Göttler.

Im Zusammenspiel von Prävention und biologisch wirksamen Mückenfallen können die Tigermücken-Populationen wieder dezimiert werden.

Firmenkontakt:
IFABET
Sergej Sperling
Fanny-Hensel-Weg 15
93055 Regensburg
E-Mail: presse@ifabet.de
Telefon: +4915167251566
Homepage: http://www.ifabet.de


Pressekontakt:
IFABET
Sergej Sperling
Fanny-Hensel-Weg 15
93055 Regensburg
E-Mail: presse@ifabet.de
Telefon: +4915167251566
Homepage: http://www.ifabet.de

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Verantwortlich für den Inhalt der Pressemeldung ist der jeweilige Autor, welcher den Beitrag verfasst hat, oder verfassen hat lassen.
Marken, Logos und sonstigen Kennzeichen können geschützte Marken darstellen.