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Neue Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung macht Paletten zum Compliance-Thema

Pressemeldung von: HBI Communication Helga Bailey GmbH - 30.09.2026 13:12 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

• CHEP zeigt, wie Unternehmen mit Palettenpooling die neue Verordnung einhalten können

Neue Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung macht Paletten zum Compliance-Thema
Köln, 30. September 2026 – Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR). Sie soll Verpackungsabfälle reduzieren, die Kreislaufwirtschaft stärken und die Wiederverwendung von Verpackungen fördern. Davon betroffen sind nicht nur Produkt- und Verkaufsverpackungen: Auch weniger beachtete Transportverpackungen wie Paletten, Container und Behälter rücken stärker in den regulatorischen Fokus.

Ziel der PPWR ist es, die Abfallvermeidung und Wiederverwendung zu stärken: Bis 2030 sollen alle Verpackungen auf dem EU-Markt zu 100 % recyclingfähig oder wiederverwendbar sein. In die Bewertung werden auch Tertiärverpackungen wie Paletten, Behälter und andere Transportverpackungen einbezogen. Neben Recycling und Wiederverwendung rücken die Steuerung und Dokumentation dieser Prozesse in den Fokus, beispielsweise wie häufig Verpackungen wiederverwendet, wie Abfälle entsorgt und von wem diese Prozesse kontrolliert werden. Die Bedeutung funktionierender Mehrwegsysteme entlang der Lieferkette wächst.

CHEP, Experte für Supply-Chain-Lösungen und Marktführer im Bereich Pallettenpooling, empfiehlt Unternehmen, Paletten und andere Transportverpackungen stärker in ihre Nachhaltigkeits-, Einkaufs- und Compliance-Prozesse einzubeziehen. Dabei sollten Eigentumsverhältnisse und Verantwortlichkeiten geklärt, die Rückverfolgbarkeit überprüft sowie Daten zu Herkunft, Nutzung, Wiederverwendung und Entsorgung bewertet werden.

„Paletten werden in vielen Unternehmen vor allem unter operativen Gesichtspunkten betrachtet: Sind genügend verfügbar, wo befinden sie sich und was kosten sie? Mit den neuen regulatorischen Anforderungen der PPWR kommen weitere Fragen hinzu“, erklärt Jonas Glöckler, Country General Manager DACH bei CHEP. „Unternehmen müssen zunehmend wissen, wie Ladungsträger eingesetzt, recycelt und wiederverwendet werden. Belastbare Daten werden zu einem Muss.“

Eigentum bedeutet Verantwortung

Damit verändert sich auch die Bewertung eigener Palettenbestände. Wer Paletten besitzt, trägt nicht nur die Kosten für Anschaffung und Instandhaltung. Das Eigentum bringt zusätzliche Pflichten hinsichtlich Rückverfolgbarkeit, Wiederverwendung und Datenmanagement mit sich.

Besonders herausfordernd wird dies, wenn sich die Paletten außerhalb der direkten betrieblichen Kontrolle befinden. In komplexen Lieferketten bewegen sich Ladungsträger zwischen Produktionsstätten, Logistikdienstleistern, Handelsunternehmen und Partnern. Der Eigentümer muss dennoch relevante Informationen beschaffen und nachvollziehbar dokumentieren. Fehlende Transparenz kann sich zu einem Risiko entwickeln.

„Eigentum bedeutet heute mehr als die Kontrolle über einen Vermögenswert“, sagt Glöckler. „Unternehmen sollten deshalb frühzeitig prüfen, wie ihre Palettenprozesse organisiert sind und ob sie die zukünftigen Anforderungen an Wiederverwendung, Transparenz und Datenverfügbarkeit zuverlässig erfüllen können.“

Palettenmanagement neu bewerten

Eine Möglichkeit, den operativen Aufwand zu reduzieren, ist die Zusammenarbeit mit einem Partner. Die Kunden von CHEP nutzen Paletten in einem „Share and Reuse“-Modell, bekannt als Palettenpooling. Bei diesem geschlossenen Kreislaufmodell mieten Kunden die Ladungsträger, die dauerhaft im Besitz von CHEP bleiben. Der Poolinganbieter übernimmt Beschaffung, Rückführung, Inspektion, Reparatur und Wiederverwendung sowie die Verwaltung der Palettendaten. Auch die Verantwortung für Materialien, Rückverfolgung und Reporting liegt bei CHEP. Daten werden zentral bereitgestellt, regulatorische Änderungen beobachtet und Prozesse angepasst. Das schafft klare Verantwortlichkeiten und reduziert Verwaltungsaufwand, Unsicherheiten und Compliance-Risiken – ohne Unternehmen von ihrer Nachhaltigkeitsverantwortung zu entbinden.

Das aktuelle CHEP Whitepaper mit detaillierten Informationen zu den Auswirkungen der PPWR auf Paletten, Verpackungen und Lieferketten sowie konkrete Empfehlungen finden Sie unter: https://www.chep.com/de/de/was-die-neuen-nachhaltigkeitsregelungen-der-eu-fuer-ihre-lieferkette-bedeuten

Firmenkontakt:
CHEP
Thomas Scheufens
Siegburger Str. 229 b
50679 Köln
E-Mail: Thomas.Scheufens@chep.com
Telefon: +49 (0)221 93 571- 592
Homepage: www.chep.com


Firmenbeschreibung:
CHEP ist ein weltweit führender Anbieter von Lieferkettenlösungen. Gemeinsam mit Produzenten, Herstellern, Einzelhändlern und Logistikpartnern treibt CHEP den intelligenten und nachhaltigen Warenverkehr in mehr als 60 Ländern voran.
Mit seinem Netzwerk für das Teilen, die Instandhaltung und das Wiederverwenden von vernetzten Paletten, Kisten und Containern unterstützt CHEP Unternehmen bei der Optimierung ihrer Lieferketten, um Kosten zu senken und die Umweltauswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit zu reduzieren.
Die führende Rolle von CHEP in der Kreislaufwirtschaft trägt dazu bei, Emissionen, Abfall und Einwegverpackungen zu minimieren. Das Unternehmen verbindet dies mit einem Fokus auf Resilienz, um durch Daten, Skaleneffekte und Kooperationen zukunftssichere Liefernetzwerke aufzubauen.
Mit seiner operativen Exzellenz, auf die weltweit führende Marken vertrauen, beliefert CHEP hauptsächlich Kunden aus der Konsumgüterindustrie (z. B. Trockenwaren, Lebensmittel, Haushaltsartikel, Gesundheits- und Körperpflegeprodukte, Frischwaren und Getränke), dem Einzelhandel, der Automobilindustrie und der allgemeinen Fertigungsindustrie.
Als Teil der Brambles Group verwaltet CHEP rund 352 Millionen Paletten und Container über ein Netzwerk von mehr als 750 Service Centern. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 11.000 Mitarbeitende, wobei sich die größten Niederlassungen in Nordamerika und Europa befinden.
Weitere Informationen zu CHEP finden Sie unter www.chep.com

Pressekontakt:
HBI Communication Helga Bailey GmbH
Helen Mack
Hermann-Weinhauser-Str. 73
816739 München
E-Mail: chep@hbi.de
Telefon: +49 (0)89 99 38 87-35
Homepage: www.hbi.de

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