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Studie von SentinelOne und Tenable: Cyberangreifer fokussieren sich auf Edge-Device-Ökosysteme statt auf einzelne Schwachstellen

Pressemeldung von: H zwo B Kommunikations GmbH - 31.08.2026 14:57 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Gemeinsame Analysen von SentinelOne und Tenable belegen, dass Exposure-Daten und die Erkennung zur Laufzeit bei denselben Herstellersystemen zusammenlaufen, auch wenn sich die konkreten Schwachstellen ständig ändern

MOUNTAIN VIEW, Kalifornien, und COLUMBIA, Maryland – 31. August 2026 – SentinelOne® (https://www.sentinelone.com/) (NYSE: S), der führende Anbieter im Bereich der KI-gestützten Cybersicherheit, und Tenable® Holdings, Inc. (NASDAQ: TENB), das Unternehmen für Exposure-Management (https://de.tenable.com/), haben die Ergebnisse einer gemeinsamen Studie vorgelegt, die auf eine zunehmende Diskrepanz zwischen der Entdeckung und Offenlegung von Schwachstellen und deren tatsächlicher Ausnutzung in der Praxis hindeuten. Die Analyse korreliert Exposure-Daten und Remediation-Telemetrie von Tenable aus tausenden Unternehmen mit den Endpoint- und Post-Exploitation-Daten von SentinelOne. Zusammen ergeben beide Perspektiven ein priorisiertes Bild davon, wo sich Risiken konzentrieren – mit wertvollen Erkenntnissen für das Zeitalter der Frontier-KI. Die wichtigste Erkenntnis: Sowohl staatliche als auch kriminelle Bedrohungsakteure konzentrieren sich mehr auf Anbieter und anfällige Stellen in der Angriffsfläche als auf spezifische CVEs.

Bereits heute übertreffen die Angriffsgeschwindigkeiten die Kapazitäten gewöhnlicher Patch-Zyklen. Neuartige Frontier-KI-Modelle verkürzen die Identifizierung von Schwachstellen von Monaten auf wenige Stunden. Dies vergrößert nicht nur das potenzielle Risiko drastisch, sondern reduziert auch die Spanne zwischen der Offenlegung einer Lücke und der Verfügbarkeit eines funktionalen Exploits auf etwa eine Woche. Dem steht die Realität gegenüber, dass Unternehmen durchschnittlich fünf Monate benötigen, um bekannte Schwachstellen zu beheben.* Um dieses Fenster zu schließen, braucht es mehr als Tempo: Es erfordert das Wissen, welche Produktlinien am ehesten die nächste Exploit-Welle tragen werden.

Die Ergebnisse der Studie zeigen: Exposure-Daten und Laufzeiterkennung überschneiden sich zu 79 % bei denselben Edge-Device-Anbietern, während die Übereinstimmung auf Ebene einzelner Schwachstellen lediglich bei 21 % liegt. Sowohl staatlich unterstützte Akteure als auch Ransomware-Gruppen bedienen sich aus demselben Pool hochkritischer, aktiv ausgenutzter Schwachstellen. Die Angriffsflächen bleiben konstant, während die Angreifer variieren. Für die Priorisierung von Verteidigungsmaßnahmen ist genau diese Unterscheidung entscheidend – ein Muster, das Tenable als „Persistently Targeted Vendor“ bezeichnet. Dahinter steckt der Ansatz, dass ein dauerhaftes Risiko nicht von einzelnen CVEs ausgeht, sondern von einer kleinen Gruppe spezifischer Herstellersysteme.

Weitere zentrale Ergebnisse der Studie:
• Multi-Nexus-Attribution: Zwölf Schwachstellen im Datensatz weisen eine bestätigte Mehrfach-Zuordnung auf – staatliche Akteure und Ransomware-Angreifer aus fünf Bedrohungskategorien (China, Russland, Nordkorea, Iran sowie finanzmotivierte Kriminelle) nutzen unabhängig voneinander exakt dieselben Sicherheitslücken aus.
• Kritische Gefährdung bei Anbietern: Über die Hälfte (54 %) der Unternehmen mit F5-Produkten weist mindestens eine verbleibende, aktiv ausgenutzte Schwachstelle auf. Citrix-Kunden verzeichnen mit einem Median von 461 Tagen die langsamste Behebung aller untersuchten Hersteller – ein klares Beispiel dafür, wie lange spezifische Produktlinien nach Verfügbarkeit eines Patches anfällig bleiben.
• Komplexität als Risikofaktor: Die Komplexität bei der Behebung hochpriorisierter Schwachstellen führt zu einer statistisch signifikanten Verzögerung von 24 Tagen. Dies vergrößert das Zeitfenster für Angreifer und unterstreicht, dass reines Patch-Tempo ohne zeitgleiche Reduzierung der Angriffsfläche und effektiven Endpunktschutz nicht ausreicht.

„Geschwindigkeit allein reicht nicht aus. Wenn eine Schwachstelle in der Warteschlange zur Behebung landet, arbeiten Angreifer bereits an der Weiterentwicklung des Exploits“, erklärt Steve Stone, Chief Customer Officer bei SentinelOne. „Statische Signaturen folgen menschlichen Zeitplänen – die Bedrohung tut das nicht. Eine verhaltensbasierte Erkennung zur Laufzeit muss mit diesem Tempo mithalten und Angriffsmuster direkt beim Auftreten erkennen, statt erst im Nachhinein zu reagieren.“

Für Sicherheitsteams unterstreicht die Studie die Notwendigkeit, über einzelne Schwachstellen hinauszublicken und zu verstehen, welche Technologien Angreifer wiederholt ins Visier nehmen. Während die Exposure-Daten von Tenable aufzeigen, wo Unternehmen die größten Schwachstellen aufweisen und wo sich Risiken bündeln, liefern die Runtime-Bedrohungsdaten und DFIR-Analysen von SentinelOne ein präzises Bild über das tatsächliche Vorgehen der Angreifer in der Praxis. Das Zusammenspiel dieser zwei unabhängigen Perspektiven liefert Sicherheitsteams eine solidere Entscheidungsgrundlage: Behebungsmaßnahmen lassen sich fundierter priorisieren, Erkennungsmechanismen stärken und Risiken auf dauerhaft bedrohten Angriffsflächen effektiv minimieren.

„Angreifer nehmen systematisch spezifische Anbieter-Ökosysteme ins Visier, die ihnen als Einfallstor dienen können. Sie fixieren sich nicht auf einzelne Schwachstellen – und das sollten auch Sicherheitsteams nicht tun“, erklärt Vlad Korsunsky, Chief Technology Officer bei Tenable. „Unsere gemeinsame Studie bestätigt, dass Angreifer – ob groß oder klein – in den allermeisten Fällen dieselben Angriffsflächen attackieren. Dies unterstreicht die Grundprinzipien von Exposure Management: das Erkennen, Priorisieren und Beheben von Schwachstellen, die ein reales Geschäftsrisiko darstellen. Da Angreifer KI einsetzen, um Abwehrmechanismen immer schneller zu durchbrechen, werden diejenigen Unternehmen erfolgreich sein, die auf Exposure Management setzen.“

Die Studie ist die neueste Kooperation in der wachsenden Partnerschaft zwischen den führenden Anbietern für KI-natives CTEM und KI-gestützte Runtime Detection and Response. Sie baut auf der bestehenden Zusammenarbeit von Tenable und SentinelOne auf – darunter die Teilnahme von SentinelOne als Gründungsmitglied der auf der Black Hat USA 2026 angekündigten CyberAgents Exchange (https://de.tenable.com/press-releases/tenable-launches-industrys-first-open-source-ai-agent-exchange) von Tenable. Dies ist der nächste Schritt in einer Partnerschaft, die sich mit den fortlaufenden Investitionen beider Unternehmen in KI-Sicherheit weiter vertieft. Die vollständige Studie ist unter www.sentinelone.com (https://www.sentinelone.com/blog/what-two-independent-datasets-reveal-about-whos-exploiting-your-perimeter/) und https://de.tenable.com/blog/edge-infrastructure-under-siege verfügbar.

* Tenable’s Key Takeaways from the Verizon DBIR (2026) (https://de.tenable.com/blog/key-findings-from-the-verizon-dbir-2026), 19. Mai 2026

Firmenkontakt:
Tenable
Dulcie McLerie
Birketweg 31
80639 München
E-Mail: tenablepr@tenable.com
Telefon: +49 (0) 89 3803 6443
Homepage: de.tenable.com


Firmenbeschreibung:
Über SentinelOne
SentinelOne (NYSE: S) ist der führende Anbieter im Bereich KI-Sicherheit und setzt Maßstäbe beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung, um Sicherheitsteams einen entscheidenden operativen Vorteil zu verschaffen. Entwickelt für diejenigen, die unsere Welt schützen, bietet die Plattform eine umfassende Abdeckung für Endpunkte, Identitäten, Cloud und KI. Dank autonomer Sicherheitsintelligenz stoppt SentinelOne Angriffe in Echtzeit, reduziert Risiken und sorgt für Transparenz und Kontrolle, damit Sie immer einen Schritt voraus sind. SentinelOne hat seinen Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien, und schützt mit weltweiten Teams knapp ein Fünftel der Fortune-500-Unternehmen sowie hunderte Konzerne der Global 2000. Vom Mittelstand bis zum globalen Großkonzern vertrauen die weltweit wichtigsten Schlüsselunternehmen auf die Sicherheitslösungen von SentinelOne.

Über Tenable
Tenable®, das Unternehmen für Exposure-Management, identifiziert und schließt Sicherheitslücken, die den Wert, die Reputation und die Vertrauenswürdigkeit von Unternehmen gefährden. Die KI-gestützte Exposure-Management-Plattform von Tenable bietet umfassende Sichtbarkeit und handlungsrelevante Erkenntnisse entlang der gesamten Angriffsfläche und ermöglicht es Unternehmen, sich vor Cyberangriffen zu schützen - von IT-Infrastrukturen über Cloud-Umgebungen bis hin zu kritischen Infrastrukturen und allen dazwischenliegenden Bereichen. Über 44.000 Kunden weltweit verlassen sich auf Tenable, wenn es darum geht, Sicherheits- und Geschäftsrisiken zu minimieren. Weitere Informationen finden Sie auf de.tenable.com.

Medienkontakt bei SentinelOne:
Regan DePinto
press@sentinelone.com

Medienkontakt bei Tenable:
Brian Alberti
tenablepr@tenable.com

Diese Pressemitteilung und die zugrundeliegende Studie wurden gemeinsam von SentinelOne, Inc. und Tenable Holdings, Inc. erstellt und herausgegeben. Jedes Unternehmen ist für die von ihm bereitgestellten Daten und Erkenntnisse verantwortlich. Die Erwähnung von Tenable und SentinelOne sowie ihrer jeweiligen Produkte erfolgt mit Genehmigung des jeweiligen Unternehmens.

Haftungsausschluss bezüglich Dritter
Sofern in dieser Mitteilung nicht ausdrücklich in Bezug auf SentinelOne und Tenable anderweitig angegeben, sind alle genannten Produktnamen, Logos und Marken Dritter Eigentum der jeweiligen Inhaber und dienen ausschließlich Identifikationszwecken. Die Verwendung dieser Namen, Logos und Marken impliziert keine Zugehörigkeit, Befürwortung, Sponsoring oder Verbindung mit dem jeweiligen Dritten.

Zukunftsgerichtete Aussagen
Die folgenden Hinweise gelten für Aussagen von SentinelOne in dieser Pressemitteilung. Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Dazu gehören unter anderem Aussagen über die erwartete Verfügbarkeit von Produkten und Funktionen, den Nutzen und die Leistungsfähigkeit unserer aktuellen und zukünftigen Produkte und Dienstleistungen, den Wettbewerb und unsere Marktposition, unsere strategischen Pläne, Partnerschaften und Ziele sowie allgemeine Markttrends. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, einschließlich Faktoren außerhalb unserer Kontrolle, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Leistungen erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen ausgedrückten oder implizierten abweichen. Diese und weitere Risikofaktoren sind im Abschnitt „Risk Factors“ unseres jüngsten Jahresberichts auf Formblatt 10-K, den nachfolgenden Quartalsberichten auf Formblatt 10-Q sowie in anderen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereichten Unterlagen beschrieben. Diese Berichte sind kostenlos auf unserer Website unter investors.sentinelone.com sowie auf der Website der SEC unter www.sec.gov abrufbar.

Wir raten davon ab, sich übermäßig auf diese zukunftsgerichteten Aussagen zu verlassen. Künftige Produkte, Funktionen und Dienstleistungen können aufgegeben oder verzögert werden. Kaufentscheidungen für Produkte und Dienstleistungen sollten daher auf Basis der derzeit verfügbaren Funktionen getroffen werden.

Alle in diesem Dokument enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf unseren Einschätzungen und Annahmen, die wir zum Zeitpunkt der Veröffentlichung für angemessen halten. Zukunftsgerichtete Aussagen sollten nicht als Vorhersagen zukünftiger Ereignisse verstanden werden. Sofern nicht gesetzlich vorgeschrieben, übernehmen wir keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um neuen Informationen oder zukünftigen Ereignissen Rechnung zu tragen.

Pressekontakt:
H zwo B Kommunikations GmbH
Maximilian Wenzel
Nürnberger Straße 17-19
91052 Erlangen
E-Mail: maximilian.wenzel@h-zwo-b.de
Telefon: + 49 (0) 9131 81281-16
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