Leserwahl von Computer&Automation kürt Innovation für Functional Safety

Michael Plankensteiner und Martina Hubert von Neuron Automation (Bildquelle: Neuron Automation)
St. Pölten, 15. April 2026 - Neuron Automation treibt einen grundlegenden Wandel bei Functional Safety voran: weg von projektspezifischer Hardware, hin zur skalierbaren, softwaredefinierten Plattform. Für diesen Ansatz wurde das Unternehmen jetzt ausgezeichnet. Bei der Leserwahl "Produkte des Jahres 2026" des Fachmediums Computer&Automation belegt Neuron Automation mit seinem Safety-Baukasten den 1. Platz in der Kategorie "Safety & Security".
Aus rund 600 Produkten nominierte die Redaktion 96 Lösungen in 12 Kategorien. Mehr als 19.000 Leserinnen und Leser stimmten für die besten Produkte ab und wählten Neuron Automation an die Spitze der Safety-Kategorie.
"Diese Auszeichnung hat für uns einen besonderen Stellenwert, da sie direkt aus dem Markt kommt", sagt Michael Plankensteiner, CEO von Neuron Automation. "Sie bestätigt unseren Ansatz, Functional Safety grundlegend neu zu denken - als skalierbare, softwaredefinierte Plattform."
Vom Projekt zur Plattform
Mit seinem Safety-Baukasten verfolgt Neuron Automation einen konsequent plattformbasierten Ansatz. Ziel ist es, Functional Safety von einer projektspezifischen Einzelentwicklung zu einer standardisierten, wiederverwendbaren Technologie zu transformieren.
"Für viele Hersteller ist funktionale Sicherheit heute ein Engpassfaktor. Lange Entwicklungszeiten, hohe Zertifizierungskosten und komplexe Tool-Landschaften bremsen Innovationen. Zugleich steigen die Anforderungen durch neue Maschinenkonzepte, Robotik-Anwendungen und strengere Regularien", so Plankensteiner.
Neuron begegnet diesen Herausforderungen mit einem integrierten Safety-Toolkit, das alle wesentlichen Komponenten umfasst: von Multicore-Referenzarchitekturen über vorzertifizierte Firmware und eine hardwareunabhängige Safety-Runtime bis hin zu Engineering-Tools und Zertifizierungs-Assets. Sicherheitsfunktionen lassen sich damit modular aus standardisierten Bausteinen zusammensetzen.
Functional Safety wird zur Commodity
Mit seinem Ansatz treibt Neuron Automation die Industrialisierung von Functional Safety voran. Standardisierte Architekturen, wiederverwendbare Bausteine und integrierte Toolchains verschieben den Fokus von individueller Projektentwicklung hin zu skalierbaren Plattformmodellen.
"Functional Safety bleibt anspruchsvoll - aber ihre Umsetzung wird sich grundlegend verändern", sagt Plankensteiner. "Sie wird zur Commodity: als Technologie, die sich wirtschaftlich beherrschen, flexibel integrieren und strategisch nutzen lässt."
Der 1. Platz bei den "Produkten des Jahres 2026" unterstreicht die Relevanz dieses Ansatzes und die hohe Akzeptanz im Markt.
3100 St. Pölten
Neuron Automation ist Lösungspartner für funktionale Sicherheit, Engineering Tools und Runtimes. Mit seinem zertifizierten Safety-Baukasten und Entwicklungsdienstleistungen unterstützt das Unternehmen seine Kunden bei der Umsetzung funktional sicherer Steuerungskomponenten - von Hardware über Firmware bis zum Application Engineering. Die Safety-Lösungen sind hardware- und plattformunabhängig einsetzbar, so dass Unternehmen flexibel zwischen Embedded-Systemen, IPCs oder Referenzhardware wählen und zukunftsfähige Anwendungen realisieren können.
Mit über 40 Jahren Erfahrung in SPS-Programmierung und Functional Safety ist Neuron Automation weltweit tätig und unterhält Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Ungarn, Thailand und den USA. Kunden sind unter anderem Steuerungskomponenten-Hersteller aus der industriellen Automatisierung.