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Schutz fürs Zuhause

Pressemeldung von: yes or no Media GmbH - 18.09.2026 12:00 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Sicherheit: My home is my (plastic) castle

Schutz fürs Zuhause
Flammgeschützte Kunststoffe in Kabelisolierungen stoppen Brände und sichern wertvolle Fluchtzeit. (Bildquelle: Plastic is Fantastic Association)
Ob Einbruch, Feuer oder Unfälle im Kinderzimmer: Wer sein Zuhause absichern will, denkt meist an Beton oder Stahl. Kaum bekannt ist, dass Plastik ein wichtiger Faktor in der Haussicherheit ist. Ohne innovative Kunststoffe wären zeitgemäße Sicherheitskonzepte im Eigenheim gar nicht realisierbar.

Gebäude in Deutschland müssen höchste Schutzstandards erfüllen. Dabei spielen moderne Polymere mit ihren vielseitigen Eigenschaften und Funktionen eine zentrale Rolle.

Folien stoppen Einbruchsversuche

Laut der aktuellsten polizeilichen Kriminalstatistik stieg die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland zuletzt um 5,7 Prozent auf insgesamt 82.920 Fälle im Jahr 2025. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft beziffert den versicherten Gesamtschaden auf rund 380 Millionen Euro. Ein Blick auf die Vorgehensweise der Täter verdeutlicht die Relevanz leistungsfähiger Werkstoffe: Rund 70 Prozent aller Einbrecher nutzen einen einfachen Schraubendreher, um Fenster oder Türen aufzuhebeln. Gegen mechanische Einwirkung bieten hochfeste Kunststoff-Fensterprofile den entscheidenden Widerstand. Scheitert dieser Versuch, versuchen Täter oft, die Scheibe einzuschlagen – und genau hier greift die Kunststofftechnologie. Die von der Polizei empfohlenen Sicherheitsfenster setzen im Kern auf Verbundsicherheitsglas (VSG). Den eigentlichen Schutz gegen das Durchdringen bietet dabei eine innenliegende, extrem reißfeste Kunststofffolie.

Bei speziellen Verglasungen werden vier Lagen dieser PVB-Folie mit einer Gesamtdicke von 1,52 mm zwischen die Scheiben gepresst. Wird das Glas attackiert, splittert es zwar, aber die elastische Folie hält die Segmente stabil zusammen. Da fast die Hälfte aller Einbruchsversuche scheitert, wenn die Täter nicht innerhalb von fünf Minuten ins Gebäude gelangen, schützen diese High-Tech-Polymere den Ort an dem wir uns am sichersten fühlen: unser Zuhause. Ergänzt wird dieser mechanische Schutz heute durch smarte Technologie: Weder wetterfeste Sicherheitskameras noch Infrarot-Bewegungsmelder wären ohne ihre spezialisierten Gehäuse und Linsen aus Kunststoff überhaupt funktionsfähig.

Kabelisolierungen verhindern Brandherde

Auch abseits der Kriminalität schützt der Werkstoff Leben. Nach der Langzeitstatistik des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) ist Elektrizität mit knapp 30 Prozent die Brandursache Nummer eins in Deutschland. Technische Defekte an Haushaltsgeräten oder Kabeln lösen laut dem Deutschen Feuerwehrverband einen Großteil der rund 200.000 jährlichen Brände aus. Hier zeigt sich die materialspezifische Alleinstellung von Polymeren: Kein anderer Werkstoff vereint elektrische Isolation, Formfreiheit und selbstverlöschende Eigenschaften derart kompakt.

Moderne Kunststoffe bieten hier eine lebenswichtige Barriere: Hochentwickelte Kabelisolierungen bestehen aus speziell modifizierten, flammgeschützten Polymeren. Kommt es zu einem Kurzschluss, verhindern diese Kunststoffe die Ausbreitung von Flammen. Zudem minimieren sie im Ernstfall die Entstehung toxischer Gase – ein entscheidender Faktor, da bei Wohnungsbränden der Rauch die größte Gefahr darstellt.

Spezialpolymere sichern Fluchtzeit

Im Ernstfall zählt jede Sekunde: Durch die schnelle Brandausbreitung bei heutigen Synthetik-Einrichtungen bleibt Bewohnern oft weniger als drei Minuten zur Flucht. In den 1970er-Jahren waren es aufgrund der langsamer entflammbaren Naturmaterialien noch 15 Minuten. Ob aus einem Funken überhaupt ein gefährlicher Brand entsteht, entscheidet sich direkt an der Quelle: Während ungeschützte Alltagselemente im Raum das Feuer beschleunigen, bilden hochentwickelte, flammgeschützte Kunststoffe in Schaltern, Steckdosen und Gerätegehäusen die direkte Gegenmaßnahme. Sie erlöschen in Sekunden und tropfen nicht brennend ab, um das Zeitfenster für die Rettung maximal offenzuhalten.

Das gilt auch für Rauchwarnmelder: Ihre Funktion verdanken sie hitzebeständigen Kunststoffgehäusen. Im Inneren werden optische Sensorbauteile und Messkammern im präzisen Spritzguss gefertigt. Nur so registriert der Sensor Rauchpartikel sekundenschnell, ohne Fehlalarme durch Luftfeuchtigkeit auszulösen.

Intelligente Werkstoffe reagieren autonom

Die Zukunft des passiven Brandschutzes gehört programmierbaren Polymeren mit Formgedächtnis und biobasierten, halogenfreien Flammschutzmitteln. Aktuelle Forschungen zeigen, dass Kunststoffe Schutzfunktionen autonom aktivieren können. Diese Werkstoffe reagieren ohne Sensorik oder Stromzufuhr allein auf kritische Temperaturen. Bei Hitze verändern sie selbstständig ihre Form, um im Ernstfall Kabelkanäle zu verschließen oder Spalten abzudichten. Gleichzeitig erforscht das Fraunhofer ICT im Projekt „CircularInFoam“ neue halogenfreie Wege, um nachhaltige Hochleistungsdämmstoffe brandsicher und kreislauffähig zu machen.

Stoßfeste Werkstoffe schützen Kleinkinder

Außerdem unterstützen Kunststoffe die Sicherheit von Kindern. Von zertifizierten Steckdosensicherungen bis zu elastischen Kantenschützern: Die Stoßabsorption und Splittersicherheit von Kunststoffen minimiert das alltägliche Verletzungsrisiko im Haushalt drastisch. Kunststoff beweist im modernen „Plastic Castle“, dass er weit mehr ist als nur Verpackungsmaterial – er ist ein elementarer Hochleistungs-Baustein für den Schutz von Leib und Leben.

Firmenkontakt:
Plastic is Fantastic Association
Dominic Fiel
Annagasse 6
1010 Wien
E-Mail: office@pif-association.com
Telefon: +43 5574602119
Homepage: https://www.pif-association.com


Firmenbeschreibung:
Über die „Plastic is Fantastic“ Initiative
Bei „Plastic is Fantastic“ geht es um die Beziehung zwischen dem Menschen und einem der elementarsten Bausteine der Zivilisation: Kunststoff. Mehr Informationen zur Plastic is Fantastic Initiative finden Sie hier: https://www.plasticisfantastic.info/de.

Über die „Plastic is Fantastic Association”
Die Association will mit sachlichen Beiträgen die Wertschätzung erreichen, die dem vielseitigen Material angemessen ist. Mehr Informationen zu Plastic is Fantastic Association finden Sie hier:http://www.pif-association.com/.

Pressekontakt:
yes or no Media GmbH
Claudia Wörner
Vor dem Lauch 4
70567 Stuttgart
E-Mail: redaktion@yes-or-no.de
Telefon: + 49 711 7585 8900
Homepage: https://www.yes-or-no.de

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