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Keeper Security erweitert agentische KI-Governance auf Endpoint Privilege Manager

Pressemeldung von: Pressekontakt für Keeper in DACH - TC-Communications - 13.07.2026 20:44 Uhr
Den verantwortlichen Pressekontakt, für den Inhalt der Pressemeldung, finden Sie unter der Pressemeldung bei Pressekontakt.

Erstmals können KI-Agenten auf Arbeitsplätzen der Mitarbeiter und Endgeräten erkannt und mit Zugriffsrichtlinien sowie Berechtigungskontrollen verwaltet werden

MÜNCHEN, 13. Juli 2026 –  Keeper Security (https://www.keepersecurity.com/?utm_source=northam&utm_medium=press_release&utm_campaign=Communications), die führende Zero-Trust- und Zero-Knowledge-Identitätssicherheits- und Privileged-Access-Management-(PAM)-Plattform, kündigt heute die  agentenbasierte AI Governance (https://docs.keeper.io/release-notes/enterprise/endpoint-privilege-manager/endpoint-privilege-manager-2.0) für Keeper Endpoint Privilege Manager an, der Anfang dieses Jahres vorgestellt wurde. Diese Funktion erweitert die Durchsetzung von Richtlinien auf KI-Agenten und etabliert Keeper als Governance-Ebene für menschliche und nicht-menschliche Identitäten auf den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter sowie auf den Endgeräten des Unternehmens.  Keeper Endpoint Privilege Manager (https://www.keepersecurity.com/endpoint-privilege-management/) bietet agentische KI-Sicherheit direkt auf dem Endgerät und überwacht jede Aktion eines Agenten in Echtzeit. Dies erfolgt unabhängig davon, ob der Agent das Model Context Protocol (MCP), eine direkte API, ein lokales Tool oder einen anderen Weg nutzt. Konkurrierende Ansätze beschränken sich auf die Steuerung auf MCP-Ebene, während alle nicht-MCP-Aktionen von Agenten außerhalb der Sicherheitsrichtlinien liegen.

Laut Gartner wird ein durchschnittliches globales Fortune-500-Unternehmen bis 2028 voraussichtlich mehr als 150.000 KI-Agenten einsetzen – ausgehend von weniger als 15 im Jahr 2025. Gleichzeitig zeigt der IBM-Bericht „ Cost of a Data Breach 2025 (https://www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2026-04-28-gartner-identifies-six-steps-to-manage-artificial-intelligence-agent-sprawl)“, dass 63 Prozent der Organisationen überhaupt keine Richtlinien für KI-Governance haben und dass unter den Unternehmen, die einen KI-bezogenen Sicherheitsvorfall erlebt haben, 97 Prozent über keine angemessenen KI-Zugriffskontrollen verfügten. Die Governance-Infrastruktur hat mit der Verbreitung der KI nicht Schritt gehalten.

Der Grund dafür ist architektonischer Natur. Andere Lösungen für die Governance von KI-Agenten arbeiten auf MCP-Ebene und steuern nur die Tool-Aufrufe, die ein Agent über einen MCP-Server leitet. Keeper setzt die Governance stattdessen über denselben installierten Endpoint-Agenten durch, der bereits menschliche Berechtigungsanfragen vermittelt. Dabei wird der KI-Agent dort überwacht, wo er tatsächlich ausgeführt wird: auf dem Gerät selbst. Keeper kann steuern, welche Aktionen ein Agent auf dem lokalen Gerät ausführt, darunter das Starten von Unterprozessen, das direkte Schreiben in das Dateisystem, das Aufrufen einer lokalen Shell, das Erhöhen von Berechtigungen über das Betriebssystem oder der Zugriff auf sensible Dateien.

Da die Lösung von Keeper auf Betriebssystemebene arbeitet, bewertet es jede Aktion eines KI-Agenten mit derselben Richtlinien-Engine und nutzt dabei dasselbe Identitäts-, Genehmigungs- und Audit-Framework, das auch für menschliche Benutzer gilt. Das Ergebnis ist eine vollständige Zuordnung, Durchsetzung und ein einheitlicher Audit-Trail für sowohl menschliche als auch nicht-menschliche Identitäten auf jedem Endgerät.

"KI-Agenten sind keine Assistenten; sie sind eigenständige Akteure", sagt Darren Guccione, CEO und Mitgründer von Keeper Security. "Jeder Agent, der auf einem Endgerät läuft, hat eine Identität, fordert Zugriff an und führt Handlungen im Namen der Organisation aus. Wenn diese Agenten nicht mit derselben Sorgfalt verwaltet werden wie die menschlichen Mitarbeiter, entstehen Schwachstellen, die die Angreifer vor der Organisation entdecken. Keeper schließt diese Lücke ab heute."

Erkennung bereits laufender Agenten

Keeper Endpoint Privilege Manager (https://www.keepersecurity.com/endpoint-privilege-management/) identifiziert sowohl bekannte als auch unbekannte KI-Agenten auf verwalteten Endgeräten. Bekannte Agenten wie GitHub Copilot, Cursor, Claude Code und Amazon Q werden über einen signierten Katalog von Agenten-Identitäten in Kombination mit einem proprietären KI-Wahrscheinlichkeitswert erkannt, der Anwendungen klassifiziert und deren Ursprung nachverfolgt.

Agenten, die nicht im bekannten Katalog enthalten sind, werden durch den proprietären KI-Erkennungsalgorithmus von Keeper Endpoint Privilege Manager erfasst. Jede Anwendung auf einem verwalteten Endgerät erhält eine Bewertung zwischen null und hundert, und jede Anwendung, die den konfigurierbaren Schwellenwert überschreitet, unterliegt sofort den agentischen KI-Richtlinien, sobald sie ausgeführt wird – ohne dass ein Signatur-Update oder eine manuelle Klassifizierung erforderlich ist. Für eine gezielte Steuerung können Administratoren den Schwellenwert pro Richtlinie anpassen und bekannte Agenten festen Gruppen zuweisen.

Governance-Richtlinien basierend auf vertrauten Kontrollen

Die Agentic AI Governance im Keeper Endpoint Privilege Manager basiert auf drei neuen Richtlinientypen, wobei die bereits für Endpoint Privilege Manager-Richtlinien verfügbaren Steuerungselemente sowie eine neue Genehmigungssteuerung zum Einsatz kommen, die agentische Aktionen zur Überprüfung an die Endbenutzer weiterleitet:

Die Agentic-AI-Richtlinie steuert, wer Agenten auf einem Endgerät ausführen darf. Die Agentic-Access-Richtlinie steuert, welche Aktionen diese Agenten im Namen eines Benutzers ausführen dürfen, einschließlich des Zugriffs auf sensible Dateien, ausführbare Dateien und Befehle. Die Agentic-Privilege-Elevation-Richtlinie steuert, wie Agenten administrative Berechtigungserhöhungen anfordern.

„KI-Agenten agieren mit einem alarmierenden Maß an Autonomie und schaffen so eine kritische Sicherheitslücke, die Unternehmen verzweifelt zu schließen versuchen", sagt Craig Lurey, CTO und Mitgründer von Keeper Security. "Dieses Update stoppt die aufkommende Bedrohung durch autonome KI im Keim und ermöglicht es Unternehmen, modernste KI-Agenten einzusetzen, ohne die Tür zu katastrophalen Risiken zu öffnen."

Ein „Monitoring-first“-Lebenszyklus ermöglicht es Organisationen, das Verhalten von Agenten zu beobachten, bevor diese eingesetzt werden. Jede Aktion, die eine menschliche Prüfung erfordert, muss eine Genehmigung durchlaufen und von einem dedizierten Kontrolleur überprüft und freigegeben werden.

Ein einheitlicher Audit-Trail erfasst Aktionen von Agenten, Richtlinienentscheidungen und Genehmigungsergebnisse und bietet Sicherheits- und Compliance-Teams einen direkten Überblick über den Zusammenhang zwischen dem Verhalten der Agenten und den regulatorischen Vorgaben. Die Richtlinienkontrollen und der Audit-Trail von Keeper Endpoint Privilege Manager bieten die notwendigen Steuerungsmöglichkeiten, um die Anforderungen des EU AI Acts direkt am Endgerät umzusetzen.

Diese Produktversion umfasst außerdem ein Dashboard für die Sichtbarkeit der KI-Agenten, eine neue Workload-Ansicht, spezielle Gruppierungen von KI-Agenten sowie automatische Agent-Updates mit Versionskontrolle.

Verfügbarkeit

Die Agentic AI Governance ist mit Keeper Endpoint Privilege Manager  verfügbar (https://docs.keeper.io/release-notes/enterprise/endpoint-privilege-manager/endpoint-privilege-manager-2.0), entweder als eigenständige Lösung oder als Teil der KeeperPAM®-Plattform. Bestehende Kunden können sich an ihr Keeper Kundenbetreuungsteam wenden, um die Funktion zu aktivieren. Neue Kunden können eine Demo unter  keepersecurity.com (https://docs.keeper.io/release-notes/enterprise/endpoint-privilege-manager/endpoint-privilege-manager-2.0) anfordern.

Firmenkontakt:
Keeper Security
Anne Cutler
333 N Green Street, Suite 811
60607 Chicago
E-Mail: acutler@keepersecurity.com
Telefon: (312) 829-2680
Homepage: https://www.keepersecurity.com/


Firmenbeschreibung:
Keeper Security ist die führende Zero-Trust- und Zero-Knowledge-Lösung für Identitätssicherheit, der Millionen von Menschen und Tausende von Organisationen weltweit vertrauen. KeeperPAM ist die Privileged-Access-Management-Plattform von Keeper, die Passwort- und Passkeymanagement, Geheimnisverwaltung, privilegiertes Sitzungsmanagement und Endpoint Privilege Management in einer einzigen Cloud-nativen Plattform vereint, geschützt durch quantenresistente Verschlüsselung. KeeperAI bietet KI-basierte Bedrohungserkennung in Echtzeit für jede privilegierte Sitzung. Da KI-Agenten immer häufiger anzutreffen sind und die Identität zur entscheidenden Angriffsfläche wird, regelt Keeper den Zugriff für Menschen, Maschinen, nicht-menschliche Identitäten und KI-Agenten, und dient als einheitliche Kontrollebene für Zugriff, Compliance und Transparenz im gesamten Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie unter KeeperSecurity.com.

Pressekontakt:
Pressekontakt für Keeper in DACH - TC-Communications
Thilo Christ
Feldstrasse 1
84404 Dorfen
E-Mail: keeper@tc-communications.de
Telefon: +49 171 6220610
Homepage: www.tc-communications.de

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